Die Schulpflege hat sich vor zwei Jahren im Rahmen der Abstimmung zum Bildungskleeblatt für die Einführung der integrativen Schulung ausgesprochen. Nach der Ablehnung des Bildungskleeblatts sind die Voraussetzungen dafür nicht mehr dieselben, daher habe die Schulpflege Oftringen das Thema integrative Schulung (IS) nochmals behandelt, schreibt sie in ihrer Mitteilung weiter. Zusätzlich stehen mit der Umsetzung der neuen Promotionsordnung und der Einfürhung von Blockzeiten auf das Schuljahr 2011/2012 zwei grosse, bereits laufende Projekte in der Schule Oftringen an.
Aus diesem Grund möchte die Schulpflege zum jetzigen Zeitpunkt auch einer Überlastung der Schule Oftringen mit weiteren Grossprojekten vorbeugen und hat daher beschlossen, mit dem endgültigen Entscheid zur Einführung der integrativen Schulung bis nach dem Ausgang der kantonalen Abstimmung zur "Stärkung der Volksschule" zu warten.
Die Schulpflege Oftringen ist prinzipiell für die Einführung der integrativen Schulung. Allerdings müssen zuerst die beeinflusenden Faktoren geklärt werden und die Rahmenbedingungen von Seiten des Kantons klar definiert sein. Nach der Abstimmung wird sich die Schulpflege wieder beraten und danach defnitiv entscheiden. Bei einem positiven Entscheid wird eine zügige Umsetzung der Einführung der integrativen Schulung angestrebt, teilt die Schulpflege in ihrem Schreiben weiter mit.
Im Februar 2011 findet die externe Schulevaluation in Oftringen statt. In diesem Rahmen wird es eine genaue Bestandesaufnahme zur Situation der Schule Oftringen geben. Sobald der Evaluationsbericht vorhanden ist, werde sich die Schulpflege mit der Schulleitung Anfang April zusammensetzen und die weiteren mittel- und langfristigen Ziele für die Schule Oftringen festlegen, hiess es in der Mitteilung weiter. (RUS; ZT vom 15.12.2010)



