Unser Arbeitslager startete bereits am Sonntag. Mit dem Zug fuhren wir nach Molinis, ein kleines Dorf, welches zwischen Chur und Arosa liegt.
Am Montag startete unser Arbeitseinsatz. Uns wurden Scheren und Sägen verteilt, mit welchen wir die Aufgabe hatten, Büsche oder kleine Bäume abzuschneiden und abzusägen. Dies diente dazu, dass die Kühe später auf diesem Gebiet weiden können. Hauptsächlich wurde an steilen Hängen gearbeitet, was das Arbeiten um einiges erschwerte. Von Montag bis Dienstag mussten wir den ganzen Tag durcharbeiten.
Nach der Arbeit hatten alle Freizeit, ausgenommen diejenigen, die in der Kochgruppe des jeweiligen Tages waren. Die vier Schüler, die in der Kochgruppe eingeteilt waren, bereiteten uns jeweils ein leckeres Abendessen und tags darauf ein ebenso gutes Frühstück zu. Die anderen spielten Ballspiele wie Basketball, Volleyball oder Fussball oder hörten in den Zimmern Musik.
Alle freuten sich auf den Mittwoch, denn dann wurde eine Arbeitspause eingelegt. Wir fuhren nach Chur, die Hauptstadt Graubündens. Einige gingen etwas essen, andere besichtigten die Stadt. Alle genossen diesen ruhigen und arbeitsfreien Tag.
Am Donnerstag wurde erneut gearbeitet, hingegen am Freitag geputzt und gepackt. Gegen Mittag fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Zofingen und alle freuten sich, ihre Familie wiedersehen zu können.
Diese Lagerwoche hat allen einen Einblick in die Arbeitswelt erschaffen. Die Arbeit, welche wir zu verrichten hatten, war sehr anstrengend und forderte Ausdauer und Rücksicht auf die anderen. Durch diesen Arbeitseinsatz haben wir einiges gelernt oder verbessern können, wie Gruppenarbeit oder aber auch diszipliniertes Arbeiten und dass die Motivation nie fehlen darf, egal was man zu erledigen hat. Am Ende der Woche waren alle stolz auf die Arbeit, die sie verrichtet hatten. Das Lager allgemein hat allen gefallen.
Es gab keine grossen Konflikte oder Probleme auch nicht mit den beiden Lehrpersonen. Auch das Klassenklima hat sich ein wenig verändert jedoch aber nur in das Positive. Wir hatten eine schöne Zeit und haben es genossen, denn wir hatten nicht nur Spass unter uns Schülern, sondern auch mit den Lehrpersonen.



